Secret Little Haven zeigt uns, welche Möglichkeiten die Anonymität des Internets uns zum ungehemmten Ausleben der eigenen Identität bietet. Die mit viel Fingerspitzengefühl inszenierte Selbstfindungsgeschichte einer jungen Transgender-Frau ist nur die Spitze dieses Eisbergs im sehr frühen Web 2.0. Die Illusion der frühen User-basierten Internetkultur mit Fokus auf Fandoms trägt die Geschichte auf eine Weise, die für alle, die damals im Netz aktiv waren, extrem nahbar sein sollte. Anonymität wird zum Befreiungsschlag für die eigene Identität. Web-Foren sind das labberige Pflaster für emotionale Wunden. Und noch nie war es zermürbender, wenn der Vater PC-Verbot erteilt.

Erinnert an: Emily is Away, Hypnospace Outlaw, Internetkultur der Jahrtausendwende

Erhältlich für: PC / Mac (läuft super auf jeder Möhre)